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Tipps für den Alltag

 

In der Blütezeit gelangen die Pollen praktisch überallhin. Allergiker schaffen es kaum, ihnen aus dem Weg zu gehen.

Doch es gibt Tipps & Tricks, damit die Pollenzeit etwas erträglicher wird:

  • Achten Sie auf die Pollenvorhersage im Radio oder der Tageszeitung. Bei einer erhöhten Pollenkonzentration sollten Sie sich möglichst wenig im Freien aufhalten und keinen Sport treiben.
  • In den frühen Morgenstunden ist die Pollendichte am größten. Lassen Sie am besten zu dieser Tageszeit die Fenster geschlossen.
  • Waschen Sie sich nach Möglichkeit jeden Abend die Haare. So verhindern sie, dass an ihren Haaren befindliche Pollen am Kopfkissen haften bleiben.
  • Staubsaugen Sie täglich, idealerweise unter Verwendung eines Geräts mit Mikrofilter. Dieser entfernt Pollen von Teppichen und Möbeln. Auch wenn Sie feucht wischen, können Sie Pollen gründlichst entfernen.
  • Information zum Pollenflug: Um richtig planen zu können, sollte der Pollenflugwarndienst im Radio verfolgt werden.
  • Konsequente Behandlung: In Zusammenarbeit zwischen Ihrem Hausarzt und dem Pneumologen sollte ein Behandlungskonzept erstellt werden.

Verschiedene Medikamente können die akuten Beschwerden lindern.

Sind die Beschwerden nicht zu stark, werden meist chromoglicinhaltige Mittel in Form von Nasensprays, Augentropfen empfohlen. Entsprechende Mittel sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Sie sollen verhindern, dass die Allergiesymptome ausgelöst werden und müssen zwei Wochen vor Ausbruch des Heuschnupfens regelmäßig eingesetzt werden.

Antihistaminika, meist in Form von Tabletten, hemmen das körpereigene Histamin, so dass die allergischen Symptome gelindert werden. Sie werden meist unterstützend zu oben genannten Medikamenten eingesetzt.

 

Für die kurzzeitige Behandlung sehr schwerer Allergien oder Asthma werden kortisonhaltige Medikamente empfohlen.

 

Wichtig ist aber besonders die langfristige Therapie: In vielen Fällen kann eine spezifische Immuntherapie die Erkrankung erheblich bessern. Die sogenannte "Hyposensibilisierung" sollte vom Pneumologen nach genauer Untersuchung möglichst früh im Krankheitsverlauf durchgeführt werden.

 

Ihr Ansprechpartner: Maik Eisel

Tel: 05371 / 15 00 50
Mobil: 0171 / 95 36 44 1